Weisheitszähne - Mehr Probleme als Nutzen
Jul 25th, 2008 by Kristina
Der Weisheitszahn ist meist der letzte Zahn, der bei Jugendlichen aus dem Kiefer durchbricht. Normalerweise geschieht dies zwischen dem 17. und dem 25. Lebensjahr. Durch Platzmangel ist es jedoch auch möglich, dass der Zahn im Kiefer verbleibt oder nur zu einem Teil herauswächst. Nun fragt man sich bestimmt, warum es überhaupt einen Platzmangel im Kiefer geben kann? Dies ist durch die zunehmende Verkleinerung der Kieferknochen im Laufe der Evolution mit nicht entsprechender Größenabnahme der Zähne zu erklären.
Somit kommt es zu einigen Nachteilen: einerseits wird die Zahnpflege schwerer, da man schlecht mit der Zahnbürste an die Weisheitszähne gelangen kann. Daraus folgt dann meistens die Bildung von Karies und Parodontose. Außerdem könnte der Weisheitszahn beim Herauswachsen Entzündungen des umliegenden Gewebes verursachen oder andere Zähne abdrängen. Dann würde es zu Fehlstellungen oder Zahnwurzelschäden der umliegenden Zähne kommen.
Mir wurden vor kurzem alle vier Weisheitszähne unter Vollnarkose entfernt und natürlich war es kein Vergnügen, doch wenn der Zahnarzt einem dazu rät sich die Weisheitszähne entfernen zu lassen und man auch schon Schmerzen beim Herauswachsen dieser verspürt, würde ich jedem dazu raten sich einer OP zu unterziehen. Mein Kiefer war wie bei vielen anderen Menschen zu klein und somit hatte ich auch keine Lust darauf, dass meine gesamten Zähne sich verschieben oder dass es zu Schlimmerem kommt.
Quelle:
- Wikipedia
- Chirurgie-Portal.de


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