Uwe Tellkamp
Jan 14th, 2008 by Kristina
Meiner Meinung nach ist es bspw. für eine Rezension oder für das Abiturwissen nicht unbedingt notwendig jedes kleinste Detail aus einer Biographie im Kopf zu haben. Man muss versuchen sich die Sachen zu merken, die auch von Bedeutung sein könnten. Aus diesem Grund werde ich hier einige Sachen aus dem Leben Uwe Tellkamps zusammenfassen, die meiner Meinung nach wichtig sind im Bezug auf “Der Schlaf in den Uhren”.
Uwe Tellkamp wurde 1968 in Dresden geboren (Besatzungszeit). Er lebte dort viele Jahre und deswegen kennt er sich auch so gut in der Stadt aus (-> Straßenbahnfahrt, sehr detaillierte Beschreibung). Er ist ein deutscher Schriftsteller und Arzt. Anfangs war das Schreiben für ihn nur eine Nebentätigkeit, doch nun nimmt seine Berühmtheit immer mehr zu und er überlegt den Arztberuf aufzugeben. Uwe Tellkamp versucht auf die deutsche Vergangenheit einzugehen und das Thema lautet “Die Suche nach der vergangenen Zeit”. Ihm wurde der Ingeborg-Bachmann-Preis 2004 verliehen.
Verständnis als Autor: Er sieht die Literatur als einen Akt des Widerstands an. Seiner Meinung nach kann nur er seine Geschichte/ seine Welt erzählen. Er versucht die Erinnerung an das damalige Dresden am Leben zu erhalten. In seinem Romanauszug “Der Schlaf in den Uhren” entwickelt er eine eigene Art von Erzählen von der Vergangenheit: er zählt nicht nur Tatsachen auf wie in trockenen Geschichtsbüchern, sondern Uwe Tellkamp versucht auf einer persönlichen Basis und durch sehr viele Beschreibungen die Geschichte Dresdens zu vermitteln. Laut Tellkamp lebt er selbst in einer Art Zwischenzeit. Einerseits ist er immun gegen die Ostalgie (Vererhrung des Ostens) und andererseits ist er frei von der Euphorie des Wiedervereinten Deutschlands. Somit versucht er neutral zu berichten und die Realität zu beschreiben.
Weitere Infos:
Wikipedia - Uwe Tellkamp


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