Road Movie “Easy Rider”
Feb 22nd, 2008 by Kristina
Ich glaube ihr habt es mittlerweile schon gemerkt, die abirelevanten Themen verfolgen mich jetzt auch schon nach dem Pausenklingeln. Mein heutiges Anliegen: “Easy Rider”. Ich möchte ja nicht obszön werden, aber ich habe in meinem Leben wirklich keinen schlimmeren und vor allem sinnloseren Film gesehen. Gut, vielleicht sollte ich erwähnen, dass wir ihn an einem Freitag außerhalb der Schulzeit auf harten Schulstühlen schauen mussten, aber in diesem Film finde ich echt nichts Positives. Also, worum geht es in dem Film: Es gibt zwei Protagonisten, Wyatt (,der harte Rocker “Captain America”) und Billy (,der moderne Indianer). Sie schmuggeln Drogen und bekommen dafür einen Haufen Geld. So beginnt der Film, erst war ich mir nicht sicher, ob wir den Film einfach ausversehen auf Spanisch angemacht haben, da die ersten Minuten nur auf Spanisch gesprochen wurde, aber nein es war wirklich Englisch (um genauer zu sein war es ein sehr nuscheliges Englisch). Dann beginnt der wirkliche Road Trip auf ihren Harleys.
Klar, man sieht ihre Haare im Wind wehen, sie tragen coole Sonnenbrillen, man sieht den Wilden Westen im Hintergrund und noch dazu läuft der Song “Born to be Wild”. Auf ihrem Weg treffen sie irgendeine Farmer-Familie, die irgendwo in den Wallachutten lebt, besuchen eine Hippiesiedlung und nehmen einen Anwalt mit, der seine Finger nicht vom Alkohol lassen kann. Dieser lässt alles hinter sich und entdeckt das freie unabhängige Leben mit ihren Vorzügen: Drogen. Er ist von der einen Droge direkt in die nächste gesprungen
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Das Trio wird von der strengen und konservativen Gesellschaft ausgeschlossen. In einer Bar macht man sich über die langen Haare und das Outfit lustig und es endet mit einem Überfall in der Nacht, wo George (Anwalt) getötet wird. Doch sie lassen sich davon nicht zurückschrecken und schreiten weiter Richtung Osten (ja genau, nicht Westward Movement, sondern Eastward). Zum Ende besorgen sich Wyatt und Billy zwei Prostituierte und versuchen LSD auf einem Festival. Sie haben den Tripp ihres Lebens.
Jetzt komme ich auch schon zu dem grandiosen Finale des Films: Wyatt und Billy fahren gerade auf einer einsamen Straße. Dann kommt ein Truck. Ein Mann hält ein Gewehr aus dem Fenster und erschießt erst Billy und schließlich auch Wyatt. Ja, genau, da fragt man sich nur “Häää?”.
Die Interpretation des Films ist auch nicht wirklich schwer. Beide Protagonisten wollen frei sein und nicht mehr nach strikten Regeln leben. Sie wollen aus der Gesellschaft ausbrechen und suchen das “Wahre Amerika”. Wyatt zumindest, Billy sieht das Geld eher im Vordergrund und möchte seinen Spaß haben. Schließlich sieht Wyatt ein, dass sie es nicht geschafft haben das “Wahre Amerika” zu finden, deswegen sagt er auch “We blew it!”.
Hier seht ihr den Trailer zum “Kultfilm”, schrecklich, schrecklich, schrecklich…



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