“Pariscope” von André Laude
Feb 17th, 2008 by Kristina
Da dieses Gedicht abilrelevant ist, findet ihr hier einen Überblick zum Gedicht “Pariscope”:
André Laude ist ein Poet und Journalist und der Erzähler beobachtet in seinem Gedicht “Pariscope” die schönen und schlechten Seiten im Leben in Paris.
Bei diesem Gedicht handelt es sich um ein Prosagedicht, d.h. es gibt keine Regeln bezüglich des Reimschemas, Struktur oder des Rhythmus’.
In diesem Gedicht tauchen sehr viele Zäsuren auf (das sind die Gedankenstriche -). Dadurch wird die Botschaft noch einmal unterstrichen.
Des Weiteren werden einige Enjambements benutzt (d.h. ein Satz beginnt in einem Vers und zieht sich fort in den nächsten Vers).
Der Erzähler nutzt eine sehr poetische und bildhafte Sprache, z.B. in dem er Metaphern benutzt (”la parade des grands monuments”). Durch Metaphern wird die Bedeutung der vielen Sehenswürdigkeit erneut unterstrichen.
Zu Beginn des Gedichts wird von der Kultur in Paris gesprochen: die alten Sehenswürdigkeiten, Museen, Métro, Züge, etc.
Demgegenüber werden ebenfalls die negativen Seiten in Paris aufgezählt: z.B. die Verschmutzung der Seine und der Vororte, verursacht durch die großen Fabriken.
Außerdem kritisiert Laude den Realitätsverlust der jungen Mädchen und der reichen Pariser.
Zentrale Botschaft:
- Menschen sind egoistisch und oberflächlich
- sie sind daran schuld, dass Paris sich im schlechten Sinne verändert hat
- reine Konsumgesellschaft
- es ist noch nicht zu spät, man kann alles noch verändern



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