Kinderarmut
Dez 10th, 2007 by Kristina
Im reichen Deutschland leben über 3 Millionen Kinder in Armut, davon müssen über eine Millionen mit Sozialhilfe auskommen. Armut kann einem Kind seine komplette Zukunft verbauen.
Statistiken beweisen bspw., dass die Bildungschancen sinken. Der Anteil der Studierenden aus “armen” Familien liegt bei 13%.
Des weiteren wird die soziale Teilhabe schwierig: keine Geburtstagsparties, keine Klassenfahrten, weniger Sport in Vereinen, etc.
Ärmere Familien sind ebenfalls häufig von Stress und Perspektivlosigkeit geprägt und aus diesem Grund neigen sie zu Zorn- und Gewaltausbrüchen.![]()
Um ihrem Leben nach dem Hauptschulabschluss (, wenn überhaupt) einen Sinn zu geben, bekommen sehr viele Mädchen früh Kinder. Somit kümmern sie sich um keinen Ausbildungsplatz und das neugeborene Kind wird in ärmliche Verhältnisse hinein geboren. Es ist schwer dann aus diesem Teufelskreis auszusteigen.
Sehr viele, aber immer noch zu wenige, Einrichtungen kümmern sich um pädagogische Mittagstische. Da geht es nicht nur um warme, gesunde Mahlzeiten, sondern auch um soziales Lernen und Gruppengefühl. Es ist wichtig, dass die Kinder spüren, dass sie akzeptiert werden.
Schülerhilfen sind ebenfalls sehr wichtig, da sich die meisten Familien keine Nachhilfe leisten können.
Deutschland versucht in Sachen Wirtschaft und Technik auf dem neuesten Stand zu sein. Doch wenn die Kinderarmut immer mehr zu nimmt und die Perspektivlosigkeit vorherrscht, wer soll dann die Führungskraft von morgen werden? Ohne Investition, keine Innovation!
Weitere Meinungen zu diesem Thema:
Baby-Zeit.de - Kinderarmut in Deutschland
Ludwigshafen-Blog.de - Offener Brief an Franz Müntefering zur Kinderarmut in DE
Inside-Blog - Elterngeld und Kinderzuschlag gegen Kinderarmut


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